Wallfahrt Egenhausen
Schon im Alten Testament besingt der Psalmist die Freude an der Wallfahrt mit den Worten:
„Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern“ (Psalm 122).
„Wallfahren ist“, bei aller Anstrengung, „freudige Antwort des Menschen auf den Anruf Gottes!“
Heute lassen sich immer mehr Menschen von dieser gemeinsam erlebten Freude
anstecken und sie brechen auf zu den Wallfahrtsorten.
Wer aber schuf die Wallfahrtsorte und warum?
Gott kam immer schon zuerst auf den Menschen zu, – nie umgekehrt! Das war bei Abraham
so, bei Mose, bei den Propheten, … . Und heute?
Bei einer Wallfahrt geht es nicht um eine Wanderung.
Bei einer Wallfahrt geht es um Wandlung,
– um die eigene, innere Wandlung!
Eine Wallfahrt hat zwei Ziele, gleichsam ein äußeres, sichtbares, eines, das man
anlaufen kann, und – ein inneres, ein im Herzen „spürbares“ Ziel!
Unsere Wallfahrt nach Vierzehnheiligen hingegen hat ihre zentrale Ausrichtung ganz
bewusst, über die Nothelfer- und Muttergottesverehrung an Gott gewählt.
Wenn wir beten, beten wir mit dem Herzen!
Dafür haben wir in unserer Wallfahrt, die ein Geschenk Gottes ist, viele Antworten gefunden.